Wenn die Rätsel einander drängten und kein Ausweg sich bot, half der Feldweg.
Der Feldweg als Fluchtlinie/ des Denkens:
-> er hilft/gibt Anweisung/gibt Richtung
-> er liefert einen Ausweg/ auch im Sinne einer Flucht vor der derzeitigen Art der Bewegung /des Denkens (Takt, Struktur) in eine andere
->er überträgt seine metaphysischen Gehalte, wenn man sich seinem Lauf hingibt.

Denn er geleitet den Fuß auf wendigem Pfad durch die Weite des kargen Landes.
Immer wieder geht zuweilen das Denken in den gleichen Schriften oder bei eigenen Versuchen auf dem Pfad, den der Feldweg durch die Flur zieht.


Sieht man einmal von der metaphysischen Rückbindung an den Boden/die Scholle der bäuerlichen Landschaft ab, die Heidegger als Privilegierung einer bestimmten Art des Denkens als der "eigentlicheren" vornimmt: Müßte sich diese Bindung an den äußeren Weg nicht auch in anderen Geographien vollziehen bzw. finden lassen?

(Tritt nicht durch bloßes Vertauschen der Absätze der mögliche beispielhafte Charakter der Ausführungen über den Feldweg als geographische Option des Denkens schon deutlicher in den Vordergrund?:
Immer wieder geht zuweilen das Denken in den gleichen Schriften oder bei eigenen Versuchen auf dem Pfad, den der Feldweg durch die Flur zieht.
Denn er geleitet den Fuß auf wendigem Pfad durch die Weite des kargen Landes.)